Volkswagen Mitarbeiter spenden 36.500 Euro an 24 soziale Organisationen in der Region

Volkswagen Mitarbeiter spenden 36.500 Euro an 24 soziale Organisationen

Symbolische Scheckübergabe im Werkforum: Klaus Wenzel (in der Mitte hinter dem Scheck), Heiko Opaterny (rechts neben ihm) sowie Jörg Maszutt (rechts am Scheck) überreichen die Spenden an Vertreter von 24 sozialen Einrichtungen. (Foto: VW)

Die Volkswagen Mitarbeiter am Standort Wolfsburg unterstützen 24 gemeinnützige Organisationen aus der Region mit 36.500 Euro aus Mitteln der Belegschaftsspende. Klaus Wenzel, Betriebsrat und Vorsitzender des Sozialausschusses, Jörg Maszutt, Leiter Personal Volkswagen Werk Wolfsburg, sowie Heiko Opaterny vom Personalwesen übergaben die Spenden heute im Werkforum an rund 40 Vertreter der sozialen Einrichtungen. Bei einer Werktour informierten sich die Gäste über die Fertigung des neuen Golf.

Wenzel sagte: „Der Belegschaft von Volkswagen liegt es besonders am Herzen, die ehrenamtliche soziale Arbeit in der Region zu unterstützen. Viele Kolleginnen und Kollegen engagieren sich selbst in Vereinen. Sie wissen, wie oft das Geld knapp ist.“

Opaterny betonte: „Ich bin beeindruckt von der Vielfalt des gemeinnützigen Engagements, für die die 24 Vereine und Organisationen stehen. Ihre Arbeit ist wertvoll für Wolfsburg und die umliegenden Städte und Landkreise.“

Folgende Organisationen erhielten Spenden:

Wolfsburg: 3.500 Euro gehen an die Aids-Hilfe zur Unterstützung von Betroffenen. Eine Spende von 3.000 Euro erhält der Dialog e.V. Wolfsburg für ein Projekt zugunsten gewaltbetroffener Kinder, einen Therapieraum und eine Ferienaktion für Mädchen und Jungen aus sozial schwachen Familien. Ebenfalls 3.000 Euro gehen an „Wolfsburger für Wolfsburg“ für Fahrten, Sportkleidung, Ausrüstung und die Verpflegung bedürftiger Kinder. Für 2.000 Euro schafft der Verein „Leben mit Krebs“ neue Stühle, Flyer und Büromaterial an. Die gleiche Summe geht an die „Frauenselbsthilfe nach Krebs“, die einen Ausflug nach Bad Sachsa im Harz finanziert. Mit 1.500 Euro unterstützt die Volkswagen Belegschaft den Blinden- und Sehbehindertenverband, der unter anderem ein Tandem-Fahrrad anschafft. Je 1.000 Euro bekommen der AWO-Ortsverein Fallersleben für Küchengeräte sowie die Jugend- und Drogenberatung Drops für zwei Fernseher. Je 500 Euro gehen an die Suchtkrankenhilfe Fallersleben für Computerausstattung, die Beratungsstelle „pro Familia“ für neue Möbel, den Förderverein der Pestalozzi-Förderschule für Kunstmaterial sowie Donum Vitae für Büroausstattung und Präventionsarbeit.

Landkreis Börde (Sachsen-Anhalt): 1.500 Euro erhält der Behindertenkreis Oebisfelde für eine Fahrt in die Uckermark und ein Sommerfest zur Eröffnung des Mehrgenerationenhauses.

Landkreis Gifhorn: Jeweils 1.000 Euro bekommen der AWO-Kreisverband für Flipchart und Moderatorenkoffer sowie der Kreisverband Rehabilitation Gifhorn-Wolfsburg unter anderem für eine Tagesfahrt. 750 Euro setzt das AWO-Beratungszentrum Gifhorn/Wolfsburg unter anderem zum Aufbau einer Bibliothek zu Schwangerschaft und Geburt ein. Die Psychiatrische Tagesstätte Gifhorn bekommt 750 Euro für Fotoausrüstung und Riesenbausteine. 500 Euro verwendet der Verein Stellwerk unter anderem für einen Materialschrank.
 
Landkreis Helmstedt: Mit 3.000 Euro unterstützt die Volkswagen Belegschaft eine Gesundheitswoche der „Frauenselbsthilfe nach Krebs“ in Schöningen. Die gleiche Summe bekommt der Verein Axon in Königslutter, der Judomatten, eine Tischtennisplatte, eine Basketball- und Volleyballstation anschafft. 2.000 Euro gehen an den Deutschen Familienverband für eine Tagesfahrt und die Unterstützung benachteiligter Familien. Mit 1.000 Euro kann das Lebenszentrum Reinsdorf die Ausstattung für Vortragsabende verbessern.

Landkreis Peine: 1.000 Euro gehen an die Jugendinitiative Edemissen. Sie verwendet das Geld für behindertengerechte Spiele, Kreativmaterialien sowie Freizeiten für Jugendliche mit und ohne Handicap.

Landkreis Uelzen: Die Lebenshilfe bekommt 2.000 Euro aus der Belegschaftsspende. Sie unterstützt damit Familienfreizeiten.

Nach der Scheckübergabe informierte Dr. Manfred Grieger, Leiter der Historischen Kommunikation von Volkswagen, die Gäste über die Geschichte der Belegschaftsspende. Diese hat ihre Wurzeln in einer „Unterstützungsaktion für die Hilfsbedürftigen“ in Wolfsburg, die der Betriebsrat zu Weihnachten 1950 ins Leben rief. Im Dezember 1952 entstand daraus eine jährlich wiederkehrende Spendenaktion. Im Jubiläumsjahr 2012 hatten die Wolfsburger Volkswagen Mitarbeiter die Rekordsumme von rund 410.000 Euro gesammelt.

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