Der „Rentnerauto“-Trick

„Rentnerauto“ – dieses Wort bezeichnete gemeinhin ein Auto, dass einem älteren Menschen gehörte, der es erfahrungsgemäß ordentlich pflegte, wenige Kilometer damit zurücklegte, und immer schön alle Inspektionen von Vertragswerkstätten durchführen ließ. Nun war es früher leichter nachzuprüfen, ob es sich wirklich um ein solch gut gepflegtes Auto handelte, denn meistens beschränkte man seine Automobilsuche ja auf die eigene Umgebung. Womöglich kannte man den vorherigen Halter des Automobils dann. Sicherlich waren aber nur wenige gewillt, ein Auto als „Rentnerauto“ zu bezeichnen, wenn sie davon ausgehen konnten, dass der zukünftige Besitzer in derselben Stadt wohnte.

Rentnerauto = Unfallwagen?

Wenn heutzutage Autos als „Rentnerautomobile“ im Internet angepriesen werden, kann man sich nicht mehr sicher sein, dass besagtes Auto nicht ein Unfallwagen aus entfernten Gefilden ist, der optisch aufgemöbelt wurde und dessen Tacho man manipuliert hat. Schließlich fahren die Menschen mittlerweile viele Kilometer weit, um ihr „Traumauto“ zu finden – und wer macht sich die Mühe, den Anbieter ausfindig zu machen, wenn man feststellt, dass das Auto die angepriesenen Qualitäten gar nicht besitzt?

Betrug und manipulierte Papiere

Und was, wenn gar Papiere manipuliert wurden und man richtigen Betrügern aufgesessen ist? Man muss also heutzutage beim Gebrauchtwagenkauf noch genauer hinschauen, um ein wirkliches Schnäppchen zu machen.

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