Hilfe beim Auto-Gebrauchtkauf

Jemanden fragen der sich auskennt

Wer keinen technischen Sachverstand hat, sollte bei der Besichtigung eines Fahrzeugs auf jeden Fall jemanden mitnehmen, der sich ein wenig mit Autos auskennt. Beim Blick unter die Motorhaube sollte man stutzig werden, wenn der Motor wie neu aussieht. Eine vorangegangene Motorwäsche kann nämlich über ernsthafte Mängel hinwegtäuschen. Womöglich verliert der Motor Öl, und der Besitzer hat ihn für die Besichtigung auf Hochglanz getrimmt, damit dieser Mangel nicht sofort auffällt.

Der Feind des Autos: Rost

Roststellen fallen eher ins Auge, allerdings könnten auch diese notdürftig optisch repapiert worden sein. Rost frisst sich allerdings schnell wieder durch, wenn er nur notdürftig überlackiert wurde. Da sollte man genau hinsehen.

Probefahrt oder ADAC-Check

Eine Probefahrt ist ebenso wichtig. Ein Anbieter, der ihnen dieses versagt, hat meist etwas zu verbergen. Von einem solchen Kauf sollten sie Abstand nehmen. Am sichersten ist es, wenn man den Wagen von einem Profi untersuchen lässt. Eine Gebrauchtwagenuntersuchung kostet beim ADAC zum Beispiel etwa 55 Euro. Dabei wird der Wagen auf Herz und Nieren geprüft. Dieses Geld ist für einen Gebrauchtwagenkauf gut angelegt. Natürlich muss der Besitzer des Automobils einer solchen Prüfung zustimmen. Ist der Verkäufer jedoch seriös, wird er in der Regel nichts dagegen haben.

Einige Autos haben auch so genannte “Kinderkrankheiten”, also Mängel, die bei vielen Exemplaren eines Modells auftreten. Bestimmte Polo-Motoren neigen zum Beispiel zur Ölundichtigkeit. Über diese Dinge sollten Sie sich vorab ebenfalls informieren.

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